Sindlingen – DRAGONS   60-49
Einen schwarzen Tag erwischten die DRAGONS in Sindlingen. Schon am Anfang agierten die Seligenstädter sehr pomadig und ungewohnt langsam und träge. Nicht eine Sekunde konnten sich die Drachen absetzten. Im Gegenteil, mit laufender Spieldauer wurden die gut eingestellten und wuseligen Sindlinger immer mutiger und witterten Ihre Chance gegen die DRAGONS.

 

Ein rabenschwarzes lebloses drittes Viertel mit einigen getroffenen Distanzwürfen der Heimmannschaft ließen die Partie vollends kippen und die DRAGONS konnten zum Ende hin nur Ergebniskosmetik zum 49-60 betreiben.

 

Riedberg – DRAGONS   67-68 n.V. (58-58)
Zum Showdown kam es für die DRAGONS in Riedberg. Der Sieger dieser Partie wäre Meister, insofern hatten die DRAGONS gegen die „richtige“ Mannschaft eine Woche zuvor verloren.
Es schien aber im ersten Viertel so, dass die Drachen ihre schlechte Form aus der letzten Woche behalten haben. Während in der Offense nicht wirklich was zusammenlief, war die Defense eine einzige Katastrophe und Riedberg konnte sich mühelos zur Viertelpause ein 19-7 erarbeiten.

 

Das zweite Viertel konnten die Drachen etwas ausgeglichener gestalten, dennoch war der Auftritt vor den Augen der zahlreich mitgereisten Eltern unglaublich blutleer und schwach. Mit 35-20 ging es in die Pause. Der peinliche Auftritt ging leider in den ersten 5 Minuten des dritten Viertel weiter und die Dragons lagen zwischenzeitlich mit 23-45 hinten., konnten aber bis zum Ende des dritten Viertel noch auf 31-50 verkürzen.

 

Was sich nun abspielte kann man getrost als Wunder von Riedberg bezeichnen. Angepeitscht durch die frenetisch anfeuernden Eltern und eine unfassbare Energieleistung schafften die Dragons mit einem 12-0 Run das Ergebnis auf 43-50 zu minimieren, die Sensation lag plötzlich in der Luft. Punkt um Punkt schmolz der Vorsprung der unangenehm arrogant auftretenden Riedberger. Zwei Dreier von Max Huber brachten die Seligenstädter Sekunden vor Schluß in Schagdistanz und Connor Bach-Wall hatte mit 2 Freiwürfen das Unentschieden in seiner Hand. Genüsslich verwandelte er die beiden Würfe zum 58-58 und grüßte freundlich zur konsternierten Bank der Riedberger.

 

Die Verlängerung war dann die Zeit von Atho Koulakiotis und vor allem Max Huber. Riedberg startete wieder besser in die Verlängerung und zwischenzeitlich betrug der Vorsprung dann wieder 6 Punkte. 1 Minute vor Schluss schaffte Max mit einem 3er das Ergebnis auf 66-67 zu verkürzen und das Spiel war nun vollkommen offen. 10 Sekunden vor Schluss zwang Koulakiotis Riedberg durch gute Defense zu einem schlechten Wurf. Den verunglückten Rettungsversuch des Gegners nutzte wiederum Huber um einen Coast to Coast Krobleger 4 Sekunden vor Schluß zum nicht mehr für möglich gehaltenen 68-67 Sieg zu versenken. Nachdem Riedberg den anschließenden Verzweiflungswurf vergab, brachen bei den DRAGONS alle Dämme und Spieler und Eltern lagen sich in hoch emotionalen Szenen nach der gewonnen Meisterschaft in den Armen.
WELL DESERVED DRAGONS !!! WELL DESERVED !!!!